Ärzte Zeitung online, 07.04.2016

Hilfe für Flüchtlinge mit Diabetes

Welchen Nährwert in Kalorien (kcal), Broteinheiten (BE) und Kohlenhydrat-Einheiten (KE) haben typische Mahlzeiten aus den Herkunftsländern der Flüchtlinge? Unsere Beispiele zum Download geben eine Orientierung. Das erleichtert die Berechnung des Insulin-Bedarfs.

Exklusiv für Ärzte und Apotheker
 
PDF personalisieren Viele Flüchtlinge ernähren sich in Deutschland wie in ihren Herkunftsländern. Das erleichtert den Umgang eines Flüchtlings mit seinem Diabetes.

Insulinbehandelte Typ-1- und Typ-2-Diabetiker sollten die Zusammensetzung der Lebensmittel kennen und den Gehalt an Kohlenhydrat-Einheiten (KE) oder Broteinheiten (BE) abschätzen können. Nur dann können sie die richtige Insulindosis berechnen, die den Blutzuckerspiegel nach einer Mahlzeit einigermaßen konstant hält.

Für die vier Haupt-Herkunftsländer wurden im Rahmen der Aktion „Gesünder unter 7“ für typische Gerichte kcal, BE und KE ermittelt. Für Syrien, Afghanistan, Irak und Eritrea sind jeweils ein typisches Frühstück, Mittag- und Abendessen aufgeführt – mit BE, KE und kcal. Zum Download anklicken.
 
PDF downloaden PDF downloaden
 Gerichte aus Syrien »  Gerichte aus Afghanistan »
   
PDF downloaden PDF downloaden
 Gerichte aus Irak »  Gerichte aus Eritrea »
   
PDF downloaden
 Zum Vergleich Gerichte aus Deutschland »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Diabetikern wird der HbA1c-Wert nicht oft genug kontrolliert

Eigentlich sollten Ärzte mindestens zweimal im Jahr den HbA1c-Wert bei Typ-2-Diabetikern bestimmen. Bei jedem vierten Patienten messen sie ihn aber nur einmal oder gar nicht. mehr »

Weg frei für GroKo-Gespräche und Nachverhandlungen

Es war eine Zitterpartie: Weniger als 60 Prozent der SPD-Delegierten auf dem Parteitag stimmten Gesprächen zur Bildung einer große Koalition zu. Nun soll weiterverhandelt werden – auch in Sachen Gesundheit. mehr »

Beunruhigend hohe Zahlen in der Altenpflege

Altenpflegekräfte fehlen fast doppelt so oft wegen psychischer Erkrankungen wie andere Beschäftigte, heißt es im länderübergreifenden Gesundheitsbericht für Berlin und Brandenburg. mehr »