Ärzte Zeitung, 24.05.2011

TIPP DES TAGES

Eigenbeleg senkt Steuerlast

Sind Ärzten Belege für die Steuererklärung verloren gegangen, heißt das noch nicht, dass sie entstandene Kosten steuerlich nicht ansetzen können. In diesem Fall hilft ihnen der Eigenbeleg. Dabei versichert der Steuerpflichtige, dass für beruflich bedingte Investitionen wie etwa einen Drucker oder neuen Scanner für die Praxis Ausgaben angefallen sind.

Allerdings müssen Ärzte dies glaubhaft nachweisen - das gelingt etwa durch Vorlegen der Bedienungsanleitung für die Geräte. Außerdem können Ärzte fehlende Belege auch nach Abgabe der Steuererklärung nachliefern - das geht sogar noch innerhalb der einmonatigen Einspruchsfrist nach Erhalt des Steuerbescheids.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »

Wo und wann sich Patienten im Krankenhaus wohlfühlen

Die Bertelsmann Stiftung hat untersucht, wo Patienten ihren Klinikaufenthalt am besten bewerten. Dabei fanden die Analysten interessante Zusammenhänge heraus. mehr »

Darf‘s ein bisschen weniger Zucker sein?

Große Lebensmitteleinzelhändler wollen den Zuckergehalt in ihren Eigenmarken reduzieren. Für Verbraucherschützer ist das allerdings nur ein Tropfen auf den heißen Stein. mehr »