Kongress, 22.04.2009

Hoppe pocht auf die Thesen des "Ulmer Papiers"

Hoppe pocht auf die Thesen des "Ulmer Papiers"

Der Präsident der Bundesärztekammer Professor Jörg-Dietrich Hoppe hat unmissverständlich die Kernthesen des sogenannten "Ulmer Papiers" verteidigt, in dem beim Ärztetag 2008 gesundheitspolitische Leitsätze der Deutschen Ärzteschaft formuliert worden waren. "Im Mittelpunkt eines funktionierenden Gesundheitswesens muss wieder der kranke Mensch stehen und nicht mehr länger der Geschäftsgegenstand Diagnose", so Hoppe. Die Arzt-Patienten-Beziehung dürfe nicht in Schablonen gepresst werden, "sie ist eine höchst individuelle Angelegenheit", sagte der BÄK-Präsident. Bei einer Diskussionsveranstaltung des Forums "Chances" wurde deutlich, dass viele Ärzte das "Ulmer Papier" noch nicht kennen. Der Nephrologe Professor Bernd Krumme forderte Ärzte auf, sich auf gemeinsame Interessen zu besinnen und keine Partikularinteressen zu verfolgen.(fuh)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Tumorpatienten bei Schmerztherapie unterversorgt

Viele Krebskranke erhalten keine adäquate Schmerztherapie. Das hat eine erste Analyse der Online-Befragung "PraxisUmfrage Tumorschmerz" ergeben. mehr »

ADHS-Arznei lindert Apathie bei Alzheimer

Eine Therapie mit Methylphenidat kann die Apathie bei Männern mit leichter Alzheimerdemenz deutlich zurückdrängen. mehr »

Zehn Jahre "jünger" durch Sport

Wer Sport treibt, ist motorisch gesehen im Schnitt zehn Jahre jünger als ein Bewegungsmuffel. mehr »