Ärzte Zeitung online, 11.05.2010

Ärztetag beginnt mit Rösler-Rede

Ärztetag beginnt mit Rösler-Rede

DRESDEN (dpa). Im Zeichen zunehmender Sparzwänge beginnt heute, um 10 Uhr der 113. Deutsche Ärztetag. Die 250 Delegierten der 17 deutschen Ärztekammern wollen über den vor allem auf dem flachen Land immer bedrohlicheren Ärztemangel diskutieren. Außerdem geht um die "heimliche Rationierung medizinischer Leistungen".

Zur Eröffnung wird Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) erwartet. Ob er zwei Tage nach dem für die schwarz-gelbe Koalition verheerenden Wahlausgang in Nordrhein-Westfalen und angesichts der Finanznöte der Krankenkassen auch auf die geplante Gesundheitsreform eingehen wird, ist offen.

Rösler will sich für höhere Honorare von Hausärzten stark machen. Der Dienstagsausgabe der "Neuen Osnabrücker Zeitung" sagte er: "Da stimmt einiges nicht mehr. Gespräche und Hausbesuche müssten besser bezahlt werden. Das will ich per Gesetz ändern." Für Allgemeinmediziner, die in unterversorgten Regionen besonders viele Patienten betreuen, solle es nicht länger Honorarabstriche geben. "Wir können dankbar für ihren Einsatz sein und sollten das auch honorieren. Das ist einer der großen Punkte, die ich jetzt angehe", so Rösler.

Der Minister verurteilte Kritik der Ärztegewerkschaft Marburger Bund an der Landarztquote. "Wir sollten nicht polemisch reagieren. Es geht darum, das Problem Ärztemangel auf dem Land in den Griff zu bekommen." Es werde kein Zwang ausgeübt, sondern die Länder bekämen die Chance, über einen Teil der Studienplätze zu verfügen. Rösler: "Das macht Sinn, weil jedes Land dann dem eigenen Bedarf entsprechend ausbilden und investieren kann."

Berichte, Analysen und Meinungen zum 113. Deutschen Ärztetag finden Sie auf unserer Sonderseite.

Lesen Sie dazu auch:
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[11.05.2010, 13:59:50]
Dr. Nabil Deeb 
Die neue Rhetorik –, Partei – & Eigennützigkeit – Medizin in einer Sozial – Rechtsstaats- & Wissensgesellschaft !!!





Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Registered Doctors'Association
53140 Bonn / GERMANY


Die neue Rhetorik –, Partei –& Eigennützigkeit – Medizin ist mit den Grundrechten der Patienten in einer Sozial – Rechtsstaat - Wissensgesellschaft kontra indiziert und juristisch unvereinbar :-


Die Bundesrepublik Deutschland ist immer noch ein Sozial – Rechtsstaat .


Jeder Bürger in Deutschland hat gemäß Artikeln 1 ; 3 , 6 ; 19 und 20 des Grundgesetzes ( = GG ) , das Recht auf eine medizinische Versorgung .

Die Bezeichnung als Sozial- oder Wohlfahrtsstaat, bezieht sich nicht auf den Staat allein, sondern auf die, Vermittlung zwischen marktgesellschaftlicher Privatsphäre und rechtsstaatlicher Öffentlichkeit .

In Deutschland wird seit Jahrzehnten das Prinzip der Generationengerechtigkeit latent verletzt.

Leider deuten wirtschaftliche Trends seit einiger Zeit an, dass es der nächsten Generation einmal wirtschaftlich schlechter gehen wird, als der heutigen.

Der Sozialstaat steht in der ausgeprägten Pflicht, das womöglich die medizinische Versorgung seiner Bürger gemäß Artikel 12 der Menschenrechte zu garantieren .

Die Unterschiede im Ergebnis der Lebensmöglichkeiten des einzelnen können in der solidarischen Gemeinschaft einer Republik nur so lange als gerechtes Ergebnis individueller Freiheitsbetätigung akzeptiert werden, wie nicht aus den materiellen Ungleichgewichtslagen stahlharte Strukturen der Freiheitsverengung erwachsen. Wenige dürfen nicht selbstherrlich über die Lebensbedingungen der vielen herrschen.

Die Bezeichnung als Sozial- oder Wohlfahrtsstaat, bezieht sich ... nicht auf den Staat allein, sondern auf die, Vermittlung zwischen marktgesellschaftlicher Privatsphäre und rechtsstaatlicher Öffentlichkeit .

Generationengerechtigkeit ist erreicht, wenn die heutige Generation der nächsten Generation die Möglichkeit gibt, sich ihre Bedürfnisse mindestens im gleichen Ausmaß wie die heutige Generation zu erfüllen .

Artikel 12 der Menschenrechte ist nur in einigen hoch entwickelten Ländern mit Wissensgesellschaft, in der kognitive Fähigkeiten und individuelles und kollektives Wissen zur Grundlage des sozialen und ökonomischen Zusammenlebens werden.

Die neue Rhetorik –, Partei – & Eigennützigkeit – Medizin in einer Sozial – Rechtsstaats- & Wissensgesellschaft !

The new rhetoric - party - and selfishness - a Social Medicine in - law-and knowledge-based society !

La nouvelle rhétorique - parti - et de l'égoïsme - une médecine sociale en - droit et société de la connaissance !


Literatur beim Verfasser



Mit freundlichen kollegialen Grüßen

Ihr

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Department of Medical Research
Département de la recherche médicale
P.O. Box 20 10 53
53140 Bonn – Bad Godesberg / GERMANY

&

Nabil DEEB
Arzt – Physician – Doctor
PMI-Ärzteverein e.V.
Palästinamedico International Ärzteverein – ( P M I ) e.V.
Department of Medical Research
Département de la recherche médicale
P.O. Box 10 01 35
53439 Bad Neuenahr / GERMANY

e.mail: doctor.nabil.deeb.pmi.germany@googlemail.com

or

e.mail: doctor.nabilabdulkadirdeeb@googlemail.com

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