Medica Aktuell, 19.11.2010

Leistenbruch-Op häufig vermeidbar

Leistenbruch-Op häufig vermeidbar

DÜSSELDORF (eb). Jährlich erleiden etwa 250 000 Menschen einen Leistenbruch. Eine Operation ist nur dann notwendig, wenn sich Darmschlingen im Leistenkanal einklemmen. Eine Studie mit mehr als 7000 Patienten zeigt, dass eine Ultraschalluntersuchung diese Gefahr frühzeitig erkennt.

Bis zu 30 000 Operationen lassen sich dadurch vermeiden, berichtet die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin. So zeigt sich bei etwa einem Viertel der Patienten im Ultraschall nur eine einfache Beule. "Diese Patienten müssen nicht operiert werden, solange sie geringe Beschwerden haben. Wir raten ihnen nur, ruckartige Bewegungen bei starker Anspannung der Bauchdecke zu vermeiden", so Dr. Helmar Gai aus Hamburg.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »