Medica Aktuell, 14.11.2011

Ein Rundgang zu den Möglichkeiten des Arztausweises

Ein Rundgang zu den Möglichkeiten des Arztausweises

Die elektronische Signatur wird für Ärzte immer wichtiger - Stichwort beweissicherer Dokumentenversand und überhaupt beweissichere Dokumentation. In Halle 15 zeigt ein Parcours, was die Technik bereits leistet.

DÜSSELDORF (reh). Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) mag in der jetzigen Startphase zwar noch keine Online-Anwendungen vorweisen, doch das macht den elektronischen Heilberufeausweis (eHBA) nicht weniger interessant.

Ganz im Gegenteil, wer als Arzt vernetzt arbeitet und die Online-Abrechnung nutzt, für den ist eine Signaturkarte wichtig - jedenfalls dann, wenn er auch die Quartalsaufstellung rechtssicher signieren will.

Anders als andere Signaturkarten weist der eHBA den Arzt zusätzlich sicher als Heilberufler beziehungsweise Arzt aus.

Wegweiser führt durch die Halle

Kein Wunder also, dass sich in der IT-Halle der Medica, Halle 15, auch dieses Jahr wieder einiges rund um den eHBA und seine Leistungen tut.

Damit Ärzte den Überblick behalten, wo es was zu sehen gibt, gibt es wieder einen Medica-Wegweiser zum eHBA.

An der von dem Signaturkarten-Anbieter und Trustcenter-Betreiber medisign GmbH ins Leben gerufenen Aktion beteiligen sich auch 2011 wieder verschiedene Unternehmen, die Leistungen rund um den eHBA im Gepäck haben.

Der Wegweiser - ein Hallenplan, auf dem gekennzeichnet ist, wer mit welchem Angebot wo zu finden ist, wird von medisign und den Partnerunternehmen auf der Messe verteilt und lässt sich im Internet herunterladen.

Kartenleser, Signaturen und Single-Sign-On

So können sich Messebesucher bei CCV Deutschland und VeriFone Germany die Funktionsweise der Kartenleser für die Signaturkarte ansehen und auch schon einmal testen, wie eGK und eHBA künftig zusammenarbeiten.

Bei CompuGroup Medical Arztsysteme erfahren Ärzte, wie sich die elektronische Signatur bei der digitalen Archivierung und Online-Kassenabrechnung einsetzen lässt und wie sich die Dokumente dadurch beweissicher machen lassen.

Wer sich für Stapelsignaturen interessiert, sollte bei der DGN Deutsches Gesundheitsnetz vorbeischauen. Und für wen die Online-Abrechnung auch bei Privatleistungen wichtig ist, der erfährt mehr auf dem Stand der PVS.

Außerdem ist das Single Sign On Verfahren, mit dem sich Ärzte etwa morgens im System anmelden und dann ohne weitere zeitaufwändige Anmeldeprozeduren Dokumente signieren können, Thema, und zwar bei Idpendant.

www.medisign.de

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