Ärzte Zeitung, 10.11.2011

Kongressvorschau

MEDICA: Gerinnungsstörungen bei Schwangeren

MEDICA: Gerinnungsstörungen bei Schwangeren

DÜSSELDORF (eb). Typischerweise ist eine Schwangerschaft mit der Hochregulation verschiedener plasmatischer Hämostasekomponenten verbunden. Dies dürfte evolutionär bedingt sein: der mütterliche Organismus bereitet sich durch das "Mehr" an Hämostase auf die Entbindung vor und beugt Blutungskomplikationen vor.

Die schwangerschaftsbedingte Verschiebung des Hämostasegleichgewichts birgt aber zugleich das Risiko venöser Thromboembolien in sich. Demzufolge kann eine Gravidität als potenzielle Risikosituation im Sinne einer expositionellen Thrombophilie gesehen werden.

Professor Rüdiger Scharf und Professor Wolfgang Janni aus Düsseldorf leiten bei der MEDICA in Düsseldorf das Symposium "Schwangerschafts-assoziierte Komplikationen: Blutungen und Thrombosen".

Es befasst sich mit dem "Zuwenig" an Hämostase mit dem Ergebnis unerwarteter Blutungen und dem "Zuviel" mit den daraus resultierenden thromboembolischen Komplikationen.

Prof. Rüdiger Scharf und Prof. Wolfgang Janni leiten das Seminar zu Blutungen und Thrombosen in der Schwangerschaft am 18.11.,10-13 Uhr, Raum 19, 1. OG des CCD.Pavillon

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Ein Gelähmter kann wieder gehen

Ein querschnittsgelähmter Mann kann wieder einige Schritte gehen - dank der elektrischen Rückenmark-Stimulation. Von Heilung wollen die Ärzte aber nicht sprechen. mehr »

OTC-Gebrauch verfälscht Laborwerte

Die meisten Patienten nehmen gelegentlich freiverkäufliche Arzneimittel ein. Nur wenige legen das gegenüber ihrem Arzt offen. Das hat Folgen, etwa für die Interpretation von Laborergebnissen. mehr »