Ärzte Zeitung, 02.06.2012

Kongressvorschau

Delegation, Substitution - und kein Ende

Delegation, Substitution - und kein Ende

Sie ist ein gesundheitspolitischer Dauerbrenner: die Delegation und Substitution ärztlicher Leistungen erhitzt die Gemüter.

Experten kritisieren, dass die Diskussion oft zu wenig sachbezogen sei und sich nicht an Interessengruppen oder an politischem Kalkül orientieren dürfe.

Im Oktober 2011 hat der GBA eine Richtlinie zur Übertragung von ärztlichen Tätigkeiten an spezialisierte Pflegekräfte verabschiedet, die Modellversuche mit einer Laufzeit bis zu acht Jahren für die Übertragung und damit die Substitution ärztlicher Tätigkeiten auf Krankenpflegekräfte ermöglicht.

15 ärztliche Spitzenverbände, darunter BÄK, KBV und Marburger Bund, haben daraufhin in einer gemeinsamen Resolution gefordert, dass Delegation ärztlicher Leistungen vollständig in der Hand von Ärzten bleiben müsse.

Aus Sicht dieser Verbände führt eine Substitution ärztlicher Leistungen zu einem Qualitätsabfall und zu Unwirtschaftlichkeit in der Versorgung. Die Deabtte hält an.

Delegation statt Substitution. Zusammenarbeit im Team. 13. Juni, 12-13.30 Uhr; Wie weiter bei Delegation und Substitution? 14. Juni, 14.30-16 Uhr

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

Ärzte kritisieren AfD-Anfrage im Bundestag

Ärzte beschuldigen die Fraktion "Alternative für Deutschland" (AfD), mit zwei gesundheitsbezogenen parlamentarischen Anfragen gezielt Stimmung gegen Migranten zu machen. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »