Ärzte Zeitung, 10.05.2013

Hauptstadtkongress

Patientenrechte - mehr Sicherheit?

BERLIN. Im Februar 2013 ist das Patientenrechtegesetz in Kraft getreten. Es bündelt die höchstrichterliche Rechtsprechung im Bürgerlichen Gesetzbuch, definiert den Behandlungsvertrag als speziellen Dienstleistungsvertrag und fasst insbesondere die Pflichten von Ärzten und anderen Behandlern zusammen.

Grundsätzlich bleibt es zwar dabei, dass im Fall eines Behandlungsfehlers der Geschädigte den Nachweis führen muss, dass zwischen Schaden und ärztlichem Fehlverhalten ein Zusammenhang besteht - allerdings kann sich die Beweislast auf Kosten des Arztes umkehren, wenn dieser gegen die umfangreichen Aufklärungs- und Dokumentationspflichten verstoßen hat. Ärzte sind deshalb gut beraten, sich intensiv mit dem Gesetz auseinanderzusetzen.

Umso wichtiger sind aber Strategien der Qualitätssicherung und der Fehlervermeidung in Klinik und Praxis, über die Experten beim Hauptstadtkongress debattieren werden.

Patientensicherheit nach dem Patientenrechtegesetz - politische Bedeutung des Themas für die Ärzteschaft. Es diskutieren: Dr. Günter Jonitz, Dr. Christian Thomeczek, Professor Dr. Dieter Hart, Professor Dr. Hartwig Bauer, Professor Dr. Jörg Martin, Professor Dr. Walter Schaffartzik. Termin: 5. Juni, 14 bis 15:30 Uhr.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »