Ärzte Zeitung, 27.05.2013

Hauptstadtkongress

Zwischen Eurokrise und Schuldenbremse

BERLIN. Die deutschen Krankenhäuser kämpfen mit großen Problemen. Viele leiden unter akuter Finanznot, und das Image ist oft schlecht. Die Frage ob zu viel und vor allem unnötig operiert wird, war in den vergangenen Wochen immer wieder Thema in der Öffentlichkeit.

Hinzu kamen die Skandale an Transplantationszentren. Auch macht der Ärztemangel vielen Häusern zu schaffen. Gute Ärzte zu finden wird vor allem in den wenig attraktiven Regionen ein immer größeres Problem.

Zudem stehen der Kliniklandschaft drastische Veränderungen bevor. Bis zum Jahr 2020 könnten 15 Prozent der jetzt noch aktiven Häuser verschwinden.

Ein Großteil der verbleibenden wird sich zu größeren Einheiten zusammenschließen - auf nationaler und auf regionaler Ebene. So lautete die Prognose der Autoren des "Krankenhaus Rating Report 2012 - Krankenhausversorgung am Wendepunkt?".

Auf dem Hauptstadtkongress präsentieren die Autoren nun ihre neuen Untersuchungen. Im Mittelpunkt der Analysen steht dieses Mal: Krankenhausversorgung zwischen Euro-Krise und Schuldenbremse.

Krankenhaus Rating Report 2013, Donnerstag 6. Juni, 11.30 bis 13.00

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »

Rettungsgasse blockieren kostet 320 Euro

Länderkammer verschärft die Bußgeldhöhe, wenn Rettungsgassen nicht beachtet werden. mehr »

Palliativmedizin erfordert Zusatzqualifikation

Die Debatte um die Verpflichtung von Hausärzten zur Zusatzausbildung in Palliativmedizin schlägt hohe Wellen. In der KBV-Vertreterversammlung am Freitag wurde KBV-Vize Hofmeister nun grundsätzlich. mehr »