Ärzte Zeitung online, 26.05.2017
 

Kein Sonderärztetag

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

© pogonici / fotolia.com

FREIBURG. Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. Die Delegierten verzichteten mit großer Mehrheit auf die Einberufung eines Sonderärztetages am Ende der Verhandlungen mit PKV und Beihilfe, mit dem die Ärzte von sich aus das Reformprojekt zum Scheitern bringen könnten.

Die Novelle nun bis Ende 2017 unter Dach und Fach zu bringen, bleibe ein "sportliches Ziel", sagte GOÄ-Verhandlungsführer Dr. Klaus Reinhardt der "Ärzte Zeitung" in einem exklusiven Videointerview.

Dr. Klaus Reinhardt: GOÄ-Konsenz bis Ende 2017 ist ein sportliches Ziel

Weitere Verhandlungsschritte: Bis August sollen von der Ärzteseite unter Einbeziehung des Sachverstandes von Fachgesellschaften alle 5300 Seiten unter betriebswirtschaftlichen Aspekten bepreist sein. Mit diesem Forderungspaket geht die Bundesärztekammer in den Preisverhandlungsprozess mit PKV und Beihilfe. Das Ziel: Ein konsentierter Vorschlag an die politischen Entscheidungsgremien der Bundesregierung und des Bundesrates. (HL)

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
GOÄ - Die Kuh ist vom Eis

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Es kommt Schwung in die Entwicklung neuer Psychopharmaka

Bald könnte es einen Schub für die Entwicklung neuer Psychopharmaka geben. Denn Forscher finden immer mehr über die Entstehung psychischer Erkrankungen heraus. mehr »

Spielt Krebs eine Rolle beim plötzlichen Kindstod?

Ein plötzlicher Kindstod bei einer unbekannten neoplastischen Erkrankung ist selten, aber kommt vor. Das ist das Ergebnis einer britischen Studie. mehr »

Patienten sollen Verdacht auf Nebenwirkung melden

Alle europäischen Arzneimittelbehörden fordern in einer gemeinsamen Kampagne Patienten auf, ihnen verstärkt Verdachtsfälle von Nebenwirkungen zu melden. mehr »