Ärzte Zeitung online, 07.05.2018

Kriedel

"Wollen bei den Online-Anwendungen der E-Card mitbestimmen"

KBV-Vorstand Dr. Thomas Kriedel erklärt im Video-Interview mit der "Ärzte Zeitung", warum die Einführung der Telematikinfrastruktur nur schleppend voran kommt und wieso die Nutzung der E-Card überdacht werden müsse.

ERFURT. Die Einführung der Telematikinfrastruktur kommt müßig voran. Das liegt nicht nur an der gematik, betonte der für IT zuständige KBV-Vorstand Dr. Thomas Kriedel im Video-Interview mit der "Ärzte Zeitung": "Auch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik stellt sehr hohe Anforderungen, die es zu erfüllen gilt – und das dauert."

Kriedel äußerte sich auch zur elektronischen Gesundheitskarte. Deren Nutzung müsse überdacht werden, sagte das KBV-Vorstandsmitglied. "Noch fehlen mobile Anwendungen, die die Bevölkerung heutzutage erwartet."

Kriedel forderte, dass die Vertragsärzte bei den Inhalten der Online-Anwendungen mitbestimmen dürfen. "Wir möchten, dass die gematik nur die Technik macht und wir uns gemeinsam mit den Kassen um die inhaltlichen Anwendungen kümmern. Denn wir wissen besser, was in der Praxis gemacht werden muss und wie es finanziert werden kann." (mmr/ths)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wie Seelenklempner Stress bewältigen

Einen Sonntagsblues kennen sie nicht, denn montags ist Chorprobe: In Berlin singen Psychiater, Psychologen und Neurologen seit Jahren gemeinsam in einem außergewöhnlichen Chor. mehr »

Anti-Aging klappt – mit dem richtigen Sport

Wer sein Leben mit Hilfe von Sport verlängern will, sollte auf Sport setzen – und dabei vor allem auf eine Trainingsform, wie eine saarländische Studie jetzt nahelegt. mehr »

Cannabis ist weiter meistkonsumierte Droge

Sowohl bei Jugendlichen als auch bei Erwachsenen nimmt Cannabis unter den illegalen Drogen weiterhin die prominenteste Rolle ein. Das geht aus dem DBDD-Jahresbericht hervor. mehr »