Klinikmanagement

 
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Anwenderzufriedenheit

Weniger Geräte, dennoch besser verfügbar

BERLIN. Das Katholische Klinikum Mainz (KKM) stand im Jahr 2012 vor einem hohen akkumulierten Verlust in Millionenhöhe. "Wir befanden uns zu dem Zeitpunkt im Sanierungsmanagement, hatten jedoch eine positive Prognose", wie Geschäftsführer Dr. med. Patrick Frey auf dem Hauptstadtkongress berichtete. Sein Klinikum orientiert sich am "Lean Hospital"- Management, einer Methode, bei der kontinuierlich Prozesse optimiert werden.

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Im Bereich Ultraschall des KKM gab es Modernisierungsbedarf: Von 40 Geräten waren 28 Prozent älter als zehn Jahre. Auf Initiative eines Arztes, der sicherstellen wollte, dass die Klinik mit immer kürzer werdenden Innovationszyklen Schritt hält, ging das KKM für den Ultraschall eine Technologiepartnerschaft mit Philips ein. Die Projektsumme belief sich auf etwa 1,85 Millionen Euro brutto über eine Laufzeit von 96 Monaten.

Zehn Altgeräte wurden entsorgt, drei Leihgeräte übernommen, drei Neugeräte angeschafft. "Wir haben das Projekt im vergangenen Jahr evaluiert und dazu Anwender und Chefärzte befragt", erläutert Frey.

Im Ergebnis lag die Gesamtzufriedenheit auf einer Skala von 1-10 bei durchschnittlich 8,2. Nach Einschätzung der Anwender seien die Geräte nun besser verfügbar, so dass auch überflüssige Röntgendiagnostik abgebaut wurde. Frey: "Weniger Geräte sind unterm Strich mehr Geräte." (sjw)