Ärzte Zeitung, 20.06.2014

AOK-Vorstand

Nicht jede Klinik muss alles machen

BERLIN. Für eine umfassende Strukturreform bei der anstehenden Krankenhausreform spricht sich der Geschäftsführende Vorstand des AOK-Bundesverbandes, Uwe Deh, aus. Entscheidend müsse der medizinische Versorgungsbedarf der Menschen in einer Region sein, sagt Deh in der aktuellen Politikausgabe des AOK-Medienservice (ams).

Ein wichtiges Kriterium für eine Strukturreform sei auch die Erreichbarkeit von Kliniken. Eine qualitativ gute Grund- und Notfallversorgung vor Ort sei unverzichtbar. Damit einher geht für den AOK-Vorstand die Spezialisierung. Nicht jede Klinik müsse jede medizinische Behandlung anbieten. (eb)

Topics
Schlagworte
AOK Pro Dialog (630)
Klinik-Management (12578)
Organisationen
AOK (7749)
Personen
Uwe Deh (119)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Stromstimulation hilft Gedächtnis auf die Sprünge

US-Forscher haben mit einer speziellen Wechselstromstimulation das Arbeitsgedächtnis von über 60-Jährigen auf das Niveau von 20-Jährigen gehoben – zumindest für kurze Zeit. mehr »

Aufklärung alleine verpufft

Nicht nur zu Ostern locken Schokolade und Co.: Laut DONALD-Studie liegt der Zuckerverzehr gerade bei Kindern und Jugendlichen noch immer über der WHO-Empfehlung. Forscher sehen hier die Politik in der Pflicht. mehr »

Länger geguckt, eher gekauft

Menschen treffen irrationale Kaufentscheidungen, so eine Studie: Allein eine lange Betrachtungsdauer lässt Personen eher zugreifen – selbst, wenn das Produkt schlecht ist. mehr »