Ärzte Zeitung, 12.07.2004

Noch keine Lösung im Streit um Zahnersatz

BERLIN (ddp/vdb). Eine schnelle Lösung im Streit um die künftige Zahnersatz-Regelung ist nicht in Sicht. Regierung und Opposition fordern sich gegenseitig dazu auf, einen ersten Schritt zu tun, um rechtzeitig vor Jahresende eine modifizierte Regelung zu finden, die beim Beitragseinzug weniger bürokratischen Aufwand bedeutet.

CDU-Chefin Angela Merkel will an der Zusatzversicherung festhalten und lehnt einen Kurswechsel ab. Merkel: "Ich rate uns allen, die Kompromisse jetzt nicht auseinanderzupflücken." Sie erwarte, daß die Bundesgesundheitsministerin jetzt deutlich mache, wie sie den Kompromiß umsetzen wolle.

Die Kassen hatten am Freitag an die Parteien appelliert, den Weg für eine einfache Lösung beim Einzug der Beiträge von Rentnern und Arbeitslosen freizumachen. Wie bei Arbeitnehmern auch müssen die Beiträge dort eingezogen werden, wo das Einkommen ausgezahlt wird, heißt es in einer Mitteilung.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

Kinder suchtkranker Eltern brauchen mehr Beachtung

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, fordert eine bessere Versorgung und Betreuung der Kinder von Suchtkranken. Kinder von Suchtkranken sind diesmal Schwerpunkt des Drogenberichts. mehr »

Hilfe für die Seele gefordert

Eine Krebsdiagnose ist ein Schock. Die Psychoonkologie soll helfen. Aber die Unterstützung ist wenig bekannt und unterfinanziert. mehr »