Ärzte Zeitung, 02.03.2004

Werbekampagne statt Alco-Steuer

BERLIN (HL). Die Spirituosenindustrie hat der Bundesregierung die Finanzierung einer Werbekampagne gegen Alkoholmißbrauch bei Kindern und Jugendlichen angeboten, wenn sie auf die Einführung einer speziellen Verbrauchssteuer auf alkoholhaltige Mixgetränke verzichtet.

Diese Kampagne sollte von den Schnapsherstellern, dem Handel und der Gastronomie unterstützt werden, sagte eine Sprecherin von Bacardi Deutschland. Parallel dazu prüft die Spirituosenindustrie eine Verfassungsklage gegen die Sondersteuer. Ende vergangener Woche waren Regierungspläne publik geworden, auf Alcopops eine Zusatzsteuer von 83 Cent je Flasche zu erheben.

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