Ärzte Zeitung, 15.07.2010

Amputationen ohne Narkose in Nordkorea

SEOUL (dpa). Immer mehr Menschen in Nordkorea haben nach Angaben von Amnesty International (AI) keinen Zugang zur ärztlichen Grundversorgung. Amputationen und andere Operationen ohne Narkose seien nur ein Zeichen für den alarmierenden Zustand des Gesundheitswesens, hieß es in einem in Seoul vorgestellten Bericht der Menschenrechtsorganisation. Die weit verbreitete Mangel- und Unterernährung hätten in dem Land Epidemien und Krankheiten ausgelöst. Probleme seien etwa Tuberkulose und Anämie. AI warf dem Regime eine verfehlte Gesundheitspolitik vor.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Herzschutz-Effekt durch spezielle Fischöl-Kapseln

Die Supplementierung von Omega-3-Fettsäuren hat in der REDUCE IT-Studie eine erstaunliche Wirkung entfaltet. Zu einem anderen Ergebnis kommt die Studie VITAL. mehr »

Diabetes-Strategie zum Greifen nah

Der gezielte Kampf gegen Diabetes könnte schon bald konkrete Formen annehmen. Zum Welt-Diabetestag am 14. November zeichnet sich zwischen Union und SPD ein Kompromiss für eine nationale Diabetes-Strategie ab. mehr »

E-Rezept ante portas?

Bundesgesundheitsminister Spahn will der Telemedizin mittels E-Rezept auf die Sprünge helfen. Dazu ist Berichten zufolge eine entsprechende Gesetzesänderung geplant. mehr »