Ärzte Zeitung, 26.02.2004

Ernährungshilfe für Nordkorea geht weiter

PJÖNGJANG/PEKING (dpa). Nach dem Rückgang der internationalen Nahrungsmittelspenden für Nordkorea hat das Welternährungsprogramm (WFP) seine Unterstützung für die Hungernden zumindest teilweise wieder aufnehmen können.

Eine Anleihe bei der Getreidereserve der nordkoreanischen Regierung habe die Wiederaufnahme ermöglicht, berichtete die UN-Organisation gestern aus Pjöngjang.

Aus dem Bestand wird das staatliche Verteilungssystem 70 Prozent der 23 Millionen Menschen mit 300 Gramm Getreide am Tag versorgen - das entspricht etwa der Hälfte des international empfohlenen Minimums. Erste Lieferungen werden erst im April eintreffen.

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