Ärzte Zeitung online, 25.11.2009

OP-Führerschein soll für mehr Patientensicherheit sorgen

NEU-ISENBURG (men). Um im Operationssaal Sterilität zu gewährleisten, müssen sich auch Besucher an strikte Hygiene-Regeln halten. Die Deutsche Gesellschaft für Chirurgie (DGCH) unterstützt deshalb ein zertifiziertes Training, das das richtige Verhalten im OP vermitteln soll. Die erfolgreiche Teilnahme wird mit einem "OP-Führerschein" bestätigt.

Medizinstudenten, in Ausbildung befindliche Pflegekräfte, Servicekräfte, Techniker und Mitarbeiter aus Forschung und Entwicklung - OP-Besucher gibt es immer wieder. "In der Regel bleibt dem OP-Team nicht genügend Zeit, diese Besucher sorgfältig im richtigen Verhalten vor Ort zu unterweisen", erläutert Professor Hartwig Bauer, Generalsekretär der DGCH. Abhilfe soll hier der OP-Führerschein schaffen.

Die Schulung dauert einen Tag. Vermittelt werden etwa das Ankleiden in der Personalschleuse, die chirurgische Händedesinfektion, aber auch das richtige Verhalten bei Unwohlsein und das ordnungsgemäße Verlassen des Saals. Für eine bestandene Erfolgskontrolle bekommen die Teilnehmer den OP-Führerschein in Form einer Urkunde.

Weitere Informationen zum OP-Führerschein und zu Schulungen bietet die wwH-c GmbH, Ernst-Simon-Straße 16, 72072 Tübingen. Telefon: 07071/9 77 32-2, Email: op-fuehrerschein@wwH-c.de.

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