Ärzte Zeitung, 22.07.2004

Studie: Ehefrauen machen häufiger Diät als Singles

WARWICK (ddp). Diäten sind bei verheirateten Frauen weiter verbreitet als bei Single-Frauen. Das fand der britische Ökonom Matthew Bending bei der Auswertung einer Studie mit knapp 2000 Teilnehmern heraus. Seine Entdeckung widerspreche bisherigen Theorien über das Diätverhalten, berichtet die Universität Warwick in Großbritannien.

Von den 1894 Studienteilnehmern gaben 542 Frauen an, aktuell auf Diät zu sein. Während über 40 Prozent der verheirateten Frauen ihr Gewicht verringern wollten, versuchten von den Unverheirateten lediglich knapp 30 Prozent ihr Glück mit einer Schlankheitskur. Auch insgesamt hatte die Zahl der Frauen, die den Gürtel enger schnallen wollte, in den vergangenen 20 Jahren um mehr als ein Drittel zugenommen, wie der Forscher schreibt.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Hüpfen und Einbeinstand halten fit

Hüpfen, Treppensteigen oder auf einem Bein Zähneputzen: Mit bewussten, einfachen Übungen können alte Menschen ihre Beweglichkeit erhöhen und die Sturzgefahr senken. mehr »

Gala mit Herz und Verstand

Mit einer festlichen Gala hat Springer Medizin pharmakologische Innovationen und ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Die Preisträger vermittelten Hoffnung auf Heilung und auf Hilfe, hieß es am Donnerstagabend. mehr »

Das sind die Gewinner des Galenus-von Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis, der auch international große Anerkennung findet, wurden erneut Exzellenz in der deutschen pharmakologischen Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »