Ärzte Zeitung, 31.08.2005

Mehrlingsgeburten nehmen in Sachsen stark zu

KAMENZ (ddp). Der Anteil der Mehrlingskinder an den Neugeborenen hat im Jahr 2004 einen neuen Höchststand in Sachsen erreicht.

Im Freistaat kamen 31,2 Mehrlingskinder auf 1000 Geborene, wie das Statistische Landesamt gestern in Kamenz mitteilte. Sachsen liege damit noch unter dem Bundesdurchschnitt von 32,7 Mehrlingskindern je 1000 Geborene im Jahr 2003.

Die Anzahl der Mehrlingsgeburten ist nach Angaben der Behörde im Jahr 2004 um 16,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Anzahl der Geburten sei im gleichen Zeitraum um 2,9 Prozent gestiegen. Die Anzahl der im Land geborenen Mehrlingskinder sei seit 1994 von 543 Mehrlingskindern um fast das Doppelte auf 1036 Mehrlingskinder im Jahr 2004 nach oben gegangen.

Unter den 1036 Mehrlingskindern, die geboren wurden, waren den Angaben zufolge 30 Drillingskinder und 1006 Zwillingskinder. Die meisten Mehrlingskinder wurden mit 394 Zwillings- und zwölf Drillingskindern im Regierungsbezirk Chemnitz geboren. Im Regierungsbezirk Leipzig wurden insgesamt 302 Mehrlingskinder lebend geboren.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »