Ärzte Zeitung, 18.05.2007

BUCHTIPP DES TAGES

Über die weibliche Brust im Bilde

Ein Fünftel der Krankheitsbilder machen vier Fünftel des Klinikalltags aus. Nach diesem Prinzip sind die Bände der Pareto-Reihe Radiologie des Thieme-Verlags gestaltet. So auch das Buch "Mamma" von Professor Uwe Fischer und Dr. Friedemann Baum aus Göttingen.

Geordnet nach Diagnosen werden darin typische Befunde aus der Bildgebung auf jeweils einer Doppelseite dargestellt. Unter "Fibrosiertes Fibroadenom" finden die Leser etwa auf der linken Buchseite eine Kurzdefinition des Krankheitsbildes, gefolgt von den typischen Sonografie-, Mammografie- und MR-Mammografie-Befunden. Auf der gegenüberliegenden rechten Buchseite befinden sich die zugehörigen Abbildungen. Zudem gibt es kurze Beiträge zur Klinik, zu Therapien und Differenzialdiagnosen.

Diagnostische Methoden wie Feinnadelaspiration und Biopsie werden in einem gesonderten Kapitel vorgestellt. Hinzu kommt ein Kapitel zur Nomenklatur, zu Befunden und Auswertungskriterien bei den einzelnen Verfahren.
(ner)


Uwe Fischer, Friedemann Baum: Pareto-Reihe Radiologie Mamma, Thieme-Verlag 2007, 242 Seiten, kartoniert, Preis: 49,95 Euro, ISBN 978-3-13-137231-4

Topics
Schlagworte
Gynäkologie (5861)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »