Ärzte Zeitung, 30.06.2009

Frühchen profitieren von Magnesiumsulfat

NEU-ISENBURG (eis). Magnesiumsulfat schützt Kinder, die viel zu früh zur Welt kommen, offenbar vor zerebralen Lähmungen. Das hat eine Metaanalyse mit 4796 Frauen und 5357 Kindern ergeben. US-Forscher raten bei Schwangeren eine Prävention zu erwägen bei Risiko für eine Entbindung vor der 34. Schwangerschaftswoche, und zwar besonders bei Blasensprung, Geburtswehen oder geplanter Entbindung (Am J Obstet & Gynecol 2009, 200, 610).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Was schützt wirklich vor der prallen Sonne?

Auch beim Sonnenschutz setzen immer mehr Menschen auf Naturprodukte. Forscher haben die Schutzwirkung von Samen und Ölen untersucht - mit zwiegespaltenem Ergebnis. mehr »

"Abwarten und Teetrinken geht nicht mehr"

Unser London-Korrespondent Arndt Striegler beobachtet die Brexit-Verhandlungen hautnah - und ist verwundert über die May-Regierung, während die Ärzte immer mehr in Panik verfallen. mehr »

Pflege bleibt Problembereich

Der Abrechnungsbetrug im Gesundheitswesen ist 2016 drastisch zurückgegangen. Die erweiterten Kontrolloptionen der Leistungsträger müssen aber erst noch Wirkung zeigen. mehr »