Ärzte Zeitung, 12.02.2012

Genitalverstümmelung soll Straftat werden

KÖLN (iss). Terre des Femmes fordert die Aufnahme der weiblichen Genitalverstümmelung als Straftatbestand ins Strafgesetzbuch.

Die Vorstandsvorsitzende der Menschenrechtsorganisation Irmingard Schewe-Gerigk fordert die Bundesregierung auf, den dazu angekündigten Gesetzentwurf endlich vorzulegen.

"Zusammen mit einem konkreten Schutzprogramm für die Gefährdeten kann das Gesetz dazu beitragen, dass in Zukunft Mädchen in Deutschland unversehrt aufwachsen", sagte sie.

Terre des Femmes unterstützt den Vorschlag der Grünen, Genitalverstümmelung auch zu bestrafen, wenn ein hier lebendes Mädchen im Ausland beschnitten wird.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

1,4 Millionen Krebstote für 2019 erwartet

In diesem Jahr könnten in der gesamten EU mehr Menschen an Krebs sterben als noch vor Jahren. Doch es gibt auch eine gute Entwicklung. mehr »

Um den ÖGD steht es schlecht

Große Sorgen um den Öffentlichen Gesundheitsdienst äußern Bundesärztekammer und Robert Koch-Institut anlässlich des heutigen ersten „Tags des Gesundheitsamtes“. mehr »

Viel fernsehen erhöht Darmkrebs-Risiko

Bewegen sich Menschen, die jünger als 50 sind, wenig, steigt offenbar ihr Risiko für Darmkrebs. Das zeigt eine aktuelle Auswertung der Nurses' Health Study. mehr »