Ärzte Zeitung, 12.02.2012

Genitalverstümmelung soll Straftat werden

KÖLN (iss). Terre des Femmes fordert die Aufnahme der weiblichen Genitalverstümmelung als Straftatbestand ins Strafgesetzbuch.

Die Vorstandsvorsitzende der Menschenrechtsorganisation Irmingard Schewe-Gerigk fordert die Bundesregierung auf, den dazu angekündigten Gesetzentwurf endlich vorzulegen.

"Zusammen mit einem konkreten Schutzprogramm für die Gefährdeten kann das Gesetz dazu beitragen, dass in Zukunft Mädchen in Deutschland unversehrt aufwachsen", sagte sie.

Terre des Femmes unterstützt den Vorschlag der Grünen, Genitalverstümmelung auch zu bestrafen, wenn ein hier lebendes Mädchen im Ausland beschnitten wird.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Das sind die Gewinner des Galenus-von-Pergamon-Preises 2017

Mit dem Galenus-von-Pergamon-Preis wurden erneut exzellente deutsche pharmakologische Grundlagenforschung und die Entwicklung innovativer Arzneimittel gekürt. mehr »

Angst vor Stürzen sorgt für Verzicht auf Antikoagulans

Ein erhöhtes Sturzrisiko ist noch immer der häufigste Grund, auf eine orale Antikoagulation bei Vorhofflimmern zu verzichten. mehr »

"Mehr Geld für Kranke, weniger für Gesunde"

Die Verteilungsregeln für den Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen sollen deutlich verändert werden. Das hat ein Expertenkreis beim Bundesversicherungsamt jetzt vorgeschlagen. Die Meinung der Kassen ist geteilt. mehr »