Ärzte Zeitung online, 19.07.2016
 

Genitalverstümmelung

Große Dunkelziffer in Deutschland

BERLIN. Mit der verstärkten Migration hat aus Sicht der Frauenrechtsorganisation "Terre des femmes" (TDF) auch die Zahl der Opfer von Genitalverstümmelung in Deutschland zugenommen.

In einer Hochrechnung wird ein Zuwachs um 37 Prozent auf rund 48 000 Betroffene angenommen, wie die Organisation mitteilte. Dies sei vor allem auf den Zuzug von Frauen aus Eritrea und Somalia zurückzuführen, wo rund 90 beziehungsweise 98 Prozent der Frauen betroffen seien.

Der Statistik liegt die Annahme zugrunde, dass der Anteil betroffener Frauen hierzulande genauso hoch ist wie im Herkunftsland. (dpa)

[19.07.2016, 18:01:44]
Wolfgang P. Bayerl 
bei Jungen ist das doch noch viel schlimmer!
Schon vergessen?  zum Beitrag »
[19.07.2016, 18:00:40]
Horst Grünwoldt 
Genital-Verstümmelungen
Der statistische Zuwachs von genital-verstümmelten Frauen aus Afrika, ist der schon vor oder erst nach der Zuwanderung in Richtung Deutschland entstanden?
Was unternehmen unsere Gesundheitsämter zur Vorsorge, dass solche Grausamkeiten an Migranten-Mädchen und Frauen nicht auch noch bei uns -in einer angeblich aufgeklärten "Zivilgesellschaft" weiterhin passieren?
Schließlich behalten viele Zuwanderer aus den E-Ländern der Welt noch einige Zeit lang ihre "Sitten und Gebräuche" bei, bis der langwierige Prozess der "Integration" vollendet sein wird.
Dr. med. vet. Horst Grünwoldt, Rostock  zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Progesteron-Gel kann Frühgeburt vermeiden

Sinkt der Progesteronspiegel in der Schwangerschaft zu früh, verursacht das wohl eine vorzeitige Wehentätigkeit und Geburt.Einige Frauen schützt eine vaginale Hormonapplikation davor. mehr »

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie Multimorbidität

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »