Ärzte Zeitung online, 01.08.2017

"Muttermilch als Impfung"

WHO ruft Mütter zum Stillen auf

Die WHO hat eine Studie zum Thema Stillen erstellt. Die Gesundheitsorganisation ist unzufrieden damit, dass Babys zu wenig Muttermilch bekommen und weist auf ihre schützende Funktion hin.

WHO ruft Mütter zum Stillen auf

Nicht genug gestillt: Die WHO möchte, dass Babys in den ersten sechs Monaten nur Muttermilch bekommen.

© photos.com PLUS

NEW YORK. Rund 40 Prozent aller Babys unter sechs Monaten weltweit werden einer UN-Studie zufolge ausschließlich gestillt – für die WHO ist das zu wenig.

"Muttermilch ist wie eine erste Impfung für das Kind: Sie schützt das Baby vor möglicherweise tödlichen Infektionen und gibt ihm all die Nahrung, die es braucht", sagte der Chef der Weltgesundheitsorganisation (WHO), Tedros Adhanom Ghebreyesus.

Erstellt hat die Studie eine von der WHO und der UN-Kinderschutzorganisation Unicef gemeinsam geleitete globale Initiative für das Stillen. Die Organisationen empfehlen, dass Babys bis zum zweiten Geburtstag gestillt werden, die ersten sechs Monate lang ausschließlich. (dpa)

Topics
Schlagworte
Gynäkologie (5949)
Organisationen
WHO (3473)
Krankheiten
Infektionen (4948)
Personen
Tedros Adhanom Ghebreyesus (36)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Varizellen-Impfung – ein Segen für Kinder

Seit 2004 wird allen Kindern die Impfung gegen Windpocken empfohlen. Der Schutz ist eine Erfolgsgeschichte: Die Krankheit wurde zurückgedrängt und mögliche schwere Komplikationen werden vermieden. mehr »

So viel Zucker pro Tag darf's sein

Die Auswertung von Fachstudien ist eindeutig genug, um eine konkrete Obergrenze für den täglichen Zuckerkonsum festzulegen. Drei Fachgesellschaften haben sich nun auf eine Menge geeinigt. mehr »