Ärzte Zeitung, 24.06.2005

Online-Studie zu ADHS bei Erwachsenen

NEU-ISENBURG (ag). Wissenschaftler der Universität Koblenz-Landau suchen für eine Online-Studie zum Thema ADHS im Erwachsenenalter und Depressionen Probanden, vor allem Nicht-Betroffene.

Wie die Universität mitteilt, ist die Diagnose einer depressiven Störung bei ADHS-Erwachsenen sehr häufig. Sie werde dadurch erklärt, daß es nach den diagnostischen Kriterien zur Überlagerung von Symptomen der beiden Krankheitsbilder kommt.

Mit ihrer Studie wollen die Forscher mehr Kriterien zur Unterscheidung von ADHS und Depressivität herausfinden und damit einen Beitrag für eine bessere Behandlung leisten.

Weitere Informationen im Internet unter www.adhs-forschung.de

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Alternativszenario voller Sprengkraft

Bei einem Modellprojekt in Baden-Württemberg ist die sektorenübergreifende Versorgung durchgespielt worden. Der Abschlussbericht enthält Empfehlungen, die es in sich haben - und das Konfliktpotenzial deutlich machen. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »