Ärzte Zeitung, 26.01.2010

Bei Leberzirrhose leidet oft die Fahrtüchtigkeit

DÜSSELDORF (run). Eine Leberzirrhose, in deren Folge sich häufig auch eine hepatische Enzephalopathie (HE) entwickelt, wirkt sich häufig ungünstig auf die Fahrleistung der Patienten aus.

Das haben Wissenschaftler der Universität Düsseldorf durch reale Fahrtests und Fahrlehrerbeurteilungen bei Patienten mit chronischer Lebererkrankung und HE im Vergleich zu gesunden Probanden festgestellt (Gastroenterology 137, 2009, 1706). Bereits Patienten mit leichter HE machten überdurchschnittlich viele Fehler. Außerdem überschätzten HE-Patienten eindeutig ihre Fahrfähigkeit.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Fischkuss bringt Angler fast um

Ein Hobbyfischer zieht eine kleine Seezunge aus dem Wasser. Kurz darauf steht sein Herz still – aber nicht vor lauter Anglerglück, wie Ärzte bald herausfinden. mehr »

Erste Beschwerden gegen Facebook und Google

Unmittelbar nach Inkrafttreten der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) hat der Verein "Noyb" erste Anzeigen gegen Google und Facebook wegen "Zwangszustimmungen" auf den Weg gebracht. mehr »

CRISPR/Cas-Methode - Zwischen Zauberwerk und Hexenkunst?

Die CRISPR/Cas-Methode könnte hohen therapeutischen Nutzen stiften. Sie lässt aber auch Allmachtsfantasien blühen. Der Ethikrat sieht dies skeptisch und fordert mehr Regulierung. mehr »