Ärzte Zeitung, 09.01.2012

Kostenerstattung soll Wartezeiten von psychisch Kranken verkürzen

BERLIN (af). Die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) sieht die Versorgung der gesetzlich Versicherten mit psychotherapeutischen Leistungen weiter gefährdet.

"Für die Versorgung sind auch 2012 zu wenige Psychotherapeuten zugelassen", stellt BPtK-Präsident Professor Rainer Richter fest.

Auch mit Inkrafttreten des Versorgungsstrukturgesetzes warteten psychisch Kranke zu lange auf ein Gespräch beim Psychotherapeuten.

Richter empfahl Versicherten die Kostenerstattung als Ausweg. Dazu müssten sie der Kasse nachweisen, dass sie ansonsten drei Monate auf einen Termin warten müssten.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn im Dialog mit den Ärzten

Seit Monaten wird heiß ums Terminservice- und Versorgungsgesetz diskutiert. Heute stellte sich Jens Spahn direkt den Fragen der Ärzteschaft zu TSVG, Sprechstunden und Co. Das Wichtigste der Veranstaltung in 13 Tweets. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »