Ärzte Zeitung, 07.03.2005

Tödliche Gefahr - Hirnforscher warnt vor Fernsehkonsum

Starker Fernsehkonsum als Kind kann nach Ansicht eines Hirnforschers zu Krankheit und vorzeitigem Tod führen. Ab 2020 werde es zusätzlich 40 000 Tote jährlich als Spätfolge früher TV-Leidenschaft geben, sagte Professor Manfred Spitzer dem "Focus" laut einem am Samstag veröffentlichten Vorabbericht.

Die höhere Sterblichkeit sei die Folge von Übergewicht durch Bewegungsmangel und zusätzlichem Essen vor dem Bildschirm. Außerdem verführten rauchende TV-Helden Jugendliche zum Nikotinkonsum. Hinzu kämen "einige hundert Morde jährlich" durch die brutalisierende Wirkung von Gewaltdarstellungen. Spitzer, der die Uni-Klinik für Psychiatrie in Ulm leitet, verwies auf Studien, die diese Zusammenhänge belegten. (ddp)

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8984)
Krankheiten
Adipositas (3321)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Unterwegs mit dem ADAC-Ambulanzjet

Wer auf Auslandsreisen krank wird, der ist froh, wenn schnelle Hilfe naht. Besonders zügig geht das mit einem Ambulanzjet - etwa vom ADAC. mehr »

Ein Besuch auf der Messe "Medicare Taiwan"

Taiwans Medizintechnikunternehmen gelten als Powerhouse - und sie suchen den Schulterschluss mit internationalen Partnern. Die "Medicare Taiwan" ist DER Branchentreff – ein Fachmessebesuch in Taipeh. mehr »

Extra-Vergütung für offene Sprechstunden

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Ärzte für offene Sprechstunden besser bezahlen. Die zusätzliche Vergütung soll es auch dann geben, wenn Ärzte Termine über die Terminservicestellen annähmen.. mehr »