Ärzte Zeitung, 20.07.2005

Ärztin verlangt: Kein Kopfsprung mehr im Schwimmunterricht!

Angesichts vieler Bade-Unfälle mit Wirbelsäulen-Verletzungen haben Ärzte eine Abkehr von der Erziehung zum Kopfsprung gefordert.

"Das Umdenken muß bereits im Schwimmunterricht einsetzen", forderte die Leitende Ärztin des Bochumer Klinikums Bergmannsheil, Renate Meindl. So dürften Kopfsprünge nicht mehr in Schwimmprüfungen verlangt werden.

"Das schöne Wetter hat gerade erst angefangen, und wir haben schon fünf Schwimmer, die sich bei Sprüngen Wirbelsäulenverletzungen zugezogen haben", berichtete sie. (dpa)

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8771)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Trivalente Impfstoffe jetzt wegwerfen?

Nach der Empfehlung der STIKO zum Einsatz von tetravalenten Impfstoffen stellt sich die Frage: Was soll jetzt mit noch vorhandenen, trivalenten Impfstoffen geschehen? mehr »