Ärzte Zeitung, 10.10.2005

Einfaches Spielzeug fördert Koordination

WÜRZBURG (ddp). Schon die Kleinsten bewegen sich zu wenig, beklagt Professor Hans-Michael Straßburg von der Deutschen Gesellschaft für Sozialpädiatrie und Jugendmedizin. Enge Sitze, Taschen oder Kinderwagen hindern die Babys am Strampeln und an Drehbewegungen.

Durch das fehlende Training fürs Umdrehen, Sitzen und Aufrichten drohten Koordinationsstörungen. Straßburg empfiehlt Krabbeldecke oder Laufstall, damit das Baby sich und seine Umgebung entdecken könne. Einfaches Spielzeug beschäftige und fördere die Koordination.

Mit der Zeit lernten die Kleinen ganz von allein, sich festzuhalten, abzustützen und aufzurichten. Enge Tragetücher sollten nicht zu lange benutzt werden. Bewegungsfreiheit der Babys auch im Bett ist wichtig und beim Schlafen die Rückenlage erste Wahl.

Topics
Schlagworte
Pädiatrie (8984)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zuckerbrot und Peitsche für Ärzte

Gesundheitsminister Spahn nimmt die "Hobbypraxen" ins Visier. Mehr Kontrolle, aber auch mehr Geld für Ärzte sieht der Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes vor. mehr »

Deutlicher HIV-Anstieg in fast 50 Ländern

In fast 50 Ländern steigt die Zahl der HIV-Neuinfektionen – in manchen drastisch. Auf der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam beraten Experten in dieser Woche, wie sich der Trend aufhalten lässt. mehr »

Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. mehr »