Ärzte Zeitung, 12.03.2010

Grund für Teratogenität von Thalidomid entdeckt

TOKIO (dpa). Auf der Suche nach der Ursache für Fehlbildungen durch Thalidomid sind japanische Forscher einen Schritt weitergekommen. Sie fanden heraus, dass das Protein Cereblon Thalidomid bindet und es so zu Fehlbildungen kommen könne.

Da das Medikament bei der Behandlung von schweren Lepra-Formen und Knochenmarkkrebs wirksam ist, suchen die Wissenschaftler nach Möglichkeiten, die teratogenen Nebenwirkungen auszuschalten (Science, online).

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