Ärzte Zeitung, 13.12.2010

Omega-3-Fettsäure in Muttermilch von Vorteil?

EDMONTON (ob). Mütter, die ihre Neugeborenen stillen und in dieser Zeit Supplemente einnehmen, die Docosahexaensäure (DHA) enthalten, beeinflussen damit möglicherweise die Entwicklung bestimmter Hirnfunktionen ihrer Kinder positiv.

Kinder von Müttern mit DHA-Einnahme schnitten in einer Studie bei 119 schwangeren Frauen in neuropsychologischen Tests (im Alter von fünf Jahren) besser ab als Kinder von Müttern ohne Supplementierung. Besonders die Fähigkeit zur anhaltenden Aufmerksamkeit war stärker ausgeprägt.

Bei anderen Funktionen gab es keine Unterschiede (J Pediatr 2010; 6: 875).

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Diese Aspekte schinden den Körper von Astronauten

Die Forschung auf der ISS liefert wichtige Erkenntnisse, ist aber Schwerstarbeit für den Organismus. Was passiert dabei mit dem Körper genau – und wozu das Ganze? mehr »

GBA warnt Spahn vor GKV-Systembruch

Der Versuch von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, Bewertungsverfahren im Gemeinsamen Bundesausschuss zu umgehen, stößt auf massive Gegenwehr – nicht nur im GBA. mehr »

§219a – Eine Reform und ihr Preis

Nach dem Beschluss im Bundestag, dürfen Ärzte künftig darüber informieren, dass sie Abtreibungen anbieten. Doch glücklich ist mit dem Kompromiss niemand. Auch nicht mit der Studie zu den Folgen einer Abtreibung. mehr »