Ärzte Zeitung, 16.03.2011

Kabinett beschließt Kinderschutzgesetz

BERLIN (bee). Nach jahrelanger Diskussion hat das Kabinett ein neues Kinderschutzgesetz beschlossen. Der Entwurf sieht für Ärzte und Psychologen keine Informationspflicht vor.

Ärzte können aber bei Verdacht auf körperliche und sexuelle Misshandlungen das Jugendamt informieren. Die Regierung hofft, so die Vertrauensbeziehung zwischen Arzt und Patient schützen zu können.

Familienministerin Kristina Schröder (CDU) will auch Familienhebammen in sogenannten Problemfamilien einsetzen Ein Kinderschutzgesetz wurde in der vergangenen Legislaturperiode vom Ministerium zurückgezogen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wann das Smartphone für Kinderaugen gefährlich wird

Kleine Kinder sollten lieber mit Bauklötzen spielen als mit Smartphones, raten Augenärzte. Denn: Wenn die Kleinen häufig und lange auf Bildschirme starren, leiden nicht nur ihre Augen. mehr »

Quereinstieg zum Hausarzt – reicht ein Jahr Weiterbildung?

Der Deutsche Hausärzteverband warnt vor einer Verwässerung der Weiterbildung zum Allgemeinmediziner. Ein Jahr Weiterbildung reiche nicht für Umsteiger aus der Klinik. mehr »

Auf Zungenküsse besser verzichten?

Zungenküsse erhöhen offenbar das Risiko für HPV-Infekte und damit auch für Mund-Rachen-Tumoren. US-Experten haben sich das Krebsrisiko jetzt einmal genauer angesehen. mehr »