Ärzte Zeitung, 09.01.2004

Knorpelzellen aus dem Bioreaktor

LEIPZIG (eb). Wissenschaftler der Universität Leipzig haben vor kurzem vom Europäischen Fonds für regionale Entwicklung 600 000 Euro über drei Jahre für die Entwicklung eines neuartigen Verfahrens zur Herstellung maßgeschneiderten Knorpelgewebes erhalten.

Für die Herstellung von Gewebe, das dem natürlichen eines Patienten gleicht, wollen die Forscher des Biotechnologisch-Biomedizinischen Zentrums die Kernresonanz (NMR)-Spektroskopie nutzen, wie die Universität Leipzig mitteilt.

Damit, so die Hoffnung der Wissenschaftler, soll noch während der Gewebeherstellung eine ständige Dokumentation des Knorpelaufbaus und die Qualitätskontrolle erfolgen. Das NMR-Spektrometer ist daher direkt mit dem speziellen Bioreaktor verbunden, in dem die Zellen kultiviert werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Parodontitis als Risikofaktor für Krebs?

Ist eine Zahnbettentzündung ein Risikofaktor für bestimmte Krebsarten? Innerhalb einer großen Gruppe Frauen in der Menopause haben Forscher deutliche Zusammenhänge gefunden. mehr »

3-D-Druck ersetzt Gips-Zahnabdrücke

Die 3-D-Technologie hat längst Einzug in die Medizin gehalten. In München gibt es eine volldigitale Kieferorthopädie-Praxis. Vom Scan bis zum 3-D-Druck des Zahnmodells läuft alles digital. mehr »

Hilfe für die Seele gefordert

Eine Krebsdiagnose ist ein Schock. Die Psychoonkologie soll helfen. Aber die Unterstützung ist wenig bekannt und unterfinanziert. mehr »