Ärzte Zeitung, 11.10.2004

Berliner Institut darf Stammzellen importieren

BERLIN (dpa). Das Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in Berlin hat jetzt die Genehmigung für den Import von menschlichen embryonalen Stammzellen erhalten.

Es ist die bislang sechste Genehmigung nach dem Stammzellengesetz, die das Berliner Robert-Koch-Institut (RKI) als Aufsichtsbehörde einem Forschungsprojekt in Deutschland erteilt hat. Wie das RKI mitgeteilt hat, will das MDC aufklären, nach welchen Mechanismen sich embryonale Stammzellen entweder unverändert vermehren oder sich in andere Zelltypen umwandeln.

Die Wissenschaftler suchen dabei nach Faktoren, die dafür sorgen, daß die Stammzellen sich nicht in andere Zelltypen differenzieren. Die geplanten Forschungsarbeiten über voraussichtlich fünf Jahre sollen mit vier humanen embryonalen Stammzellen gemacht werden, die im Register der US-Gesundheitsinstitute (NIH) aufgeführt sind.

Informationen zu allen bisher vom RKI genehmigten sechs Anträgen finden Sie unter: http://www.rki.de/GESUND/STEMCELL/STEMCELL.HTM

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »