Ärzte Zeitung, 13.10.2005

Biotech-Branche steht noch vor dem Durchbruch

WIESBADEN/FRANKFURT (dpa). Die Biotech-Branche hat in Deutschland nach einer Studie des Statistischen Bundesamtes noch nicht den Durchbruch geschafft.

Die Branche kämpfe mit Finanzproblemen, schwierigen rechtlichen Rahmenbedingungen und ethischen Vorbehalten gegen die Stammzell-Forschung, berichtete das Statistische Bundesamt gestern unter Berufung auf eine Umfrage unter 1200 Unternehmen mit 48 600 Mitarbeitern.

Danach haben nur wenige der Kernunternehmen 2004 profitable Umsätze erwirtschaftet. "Vieles spricht dafür, daß sich die Branche noch immer auf dem Weg der Konsolidierung befindet", sagte der Präsident des Bundesamtes, Johann Hahlen.

"Es hat in Deutschland keinen Einbruch, aber auch keinen Durchbruch der Biotechnologie gegeben." Das Problem seien vor allem Liquiditäts- und Finanzierungsengpässe. Regional liegen die Biotech-Schwerpunkte in Bayern, gefolgt von Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg und Hessen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »