Ärzte Zeitung, 08.11.2006

Flüge ins Weltall schädigen Erbgut

ESSEN (dpa). Langzeitflüge ins All schädigen das Erbgut von Astronauten. Die kosmische Strahlung lasse Chromosomen gehäuft brechen, sagte Dr. Christian Johannes von der Universität Essen-Duisburg.

Der Genetiker untersucht Blutproben von Astronauten vor und nach deren etwa sechsmonatigem Flug zur Internationalen Raumstation ISS. Ergebnis: Im Schnitt steigt der Anteil von Zellen mit veränderten Chromosomen von einem Prozent auf 1,5 Prozent. Damit steige auch das Risiko, an Krebs zu erkranken.

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