Ärzte Zeitung, 24.07.2008

Kardiologe Victor McKusick ist gestorben

LOS ANGELES (dpa). Der USamerikanische Forscher Victor McKusick, der als Gründer der Medizingenetik angesehen wird, ist im Alter von 86 Jahren gestorben.

Wie die "Los Angeles Times" am Mittwoch berichtete, starb McKusick an Krebs. In den 60er Jahren leistete der Kardiologe Pionierarbeit auf dem Gebiet der genetischen Forschung.

Er untersuchte etwa erbliche Krankheiten in isoliert lebenden Gruppen, etwa bei den Amish und kleinwüchsigen Menschen. McKusick stellte damals den ersten umfassenden Katalog von menschlichen Erbkrankheiten zusammen. Bei seinen Studien entdeckte er auch zehn neue solcher Erkrankungen.

Schon Ende der 60er Jahre machte er sich für die Entschlüsselung des menschlichen Erbgutes stark.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Rätselhafter Demenz-Rückgang

Eine US-Studie deutet erneut auf eine fallende Demenz-Inzidenz, und zwar besonders in Geburtsjahrgängen ab 1925. Wisssenschaftliche Erklärungen für die Beobachtung fallen schwer. mehr »

Viele Gesundheitspolitiker verteidigen ihr Mandat

Die Großwetterlage hat sich verändert. Doch viele Fachpolitiker schaffen den Wiedereinzug ins Parlament. mehr »

Das Trauma nach der Loveparade

Das tödliche Gedränge bei der Loveparade im Sommer 2010 in Duisburg: Im ARD-Film "Das Leben danach" geht es um die Auswirkungen auf die traumatisierten Überlebenden. mehr »