Ärzte Zeitung, 07.04.2009

Mundschleimhaut in der Petrischale gezüchtet

MIAMI (ple). US-Forschern ist es gelungen, aus humanen embryonalen Stammzellen Gewebe zu züchten, das dem der Mundschleimhaut ähnelt. Für ihre erfolgreichen Versuche nutzten sie die etablierte Zelllinie H9. Zum einen entwickelten sie daraus Epithelzellen, zum anderen mesenchymale Zellen, also die Zellschicht unter dem Epithel. Wie die Forscher auf einem Zahnheilkunde-Kongress berichteten, könnte so erzeugtes Gewebe künftig zur Transplantation genutzt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Trivalente Impfstoffe jetzt wegwerfen?

Nach der Empfehlung der STIKO zum Einsatz von tetravalenten Impfstoffen stellt sich die Frage: Was soll jetzt mit noch vorhandenen, trivalenten Impfstoffen geschehen? mehr »