Ärzte Zeitung, 12.02.2007

WIRKSTOFFE IN DER HOMÖOPATHIE

Kalium phosphoricum, Kaliumhydrogenphosphat

Kalium phosphoricum,Kaliumhydrogenphosphat (KH2PO4) besteht aus farblosen, gut wasserlöslichen Kristallen. Bekannt ist es als eines von zwölf Salzen in homöopathischer Zubereitung, die der Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 bis 1898) für seine biochemisch begründete Therapie nutzte. Es gilt als Nährsalz für Zellen, Geist und Nerven.

Leitsymptome: Mangelnde Nervenkraft und ihre Folgen; Neurasthenie. Betroffene ermüden leicht, sind empfindlich, nervös und schwach. Oft sind die Anlässe geringfügig; leichte Schmerzen, geistige Anstrengung oder Sorgen reichen schon aus. Symptome sind schlimmer morgens, bei Anstrengung, besonders bei geistiger Tätigkeit; durch Geräusche.

  • Zornig, reizbar; trübe Stimmung und depressive Zustände. Kinder heulen und schreien, auch unartikuliert, bekommen Wutanfälle.
  • Kopfschmerzen, besonders bei Schülern.
  • Nervöses Asthma, Kurzatmigkeit.
  • Prickeln in Händen und Füßen; Zappelgefühl in den Beinen.
  • Nachts Aufschrecken aus dem Schlaf, vor allem bei Kindern. Übermäßiges, hysterisch wirkendes Gähnen. Schlafwandeln.

Bewährt bei: Schwächezustände nach geistiger Anstrengung, Angstzustände, wenn jemand seelisch oder energetisch aus dem Gleichgewicht geraten ist; Störungen des vegetativen und autonomen Nervensystems sowie auch Störungen der Muskulatur. (gwa)

Weitere Beiträge zur Serie:
"Homöopathie in der Praxis"

Folge 14

Folge 13

Folge 12

Folge 11

Folge 10

Folge 9

Folge 8

Folge 7

Folge 6

Folge 5

Folge 4

Folge 3

Folge 2

Folge 1

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