Ärzte Zeitung, 17.02.2004

Steuer für Krachmacher

Umweltverbände fordern Lärmbekämpfung an der Quelle

BERLIN (dpa). Mehrere Umweltverbände haben wirksame Maßnahmen zum Lärmschutz einschließlich einer Steuer für Lärmverursacher verlangt.

Bei Überschreitung eines Lärmpegels von 55 Dezibel tagsüber und 45 Dezibel nachts müsse es einen Rechtsanspruch auf Lärmschutz geben, forderten der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) und andere Organisationen in Berlin.

"Lärm muß einen Preis haben, damit sich lärmarmes Verhalten auch lohnt", hieß es. Statt Lärmschutzmauern zu installieren müsse Lärm an der Quelle bekämpft werden. Zwei Drittel aller Bürger gäben bei Umfragen an, sich durch Lärm belästigt zu fühlen.

Topics
Schlagworte
Umweltmedizin (1148)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »