Ärzte Zeitung, 13.10.2005
 

Batterien im Müll: Jährlich etwa 400 Tonnen Cadmium

FRANKFURT/MAIN (dpa). Etwa 400 Tonnen giftiges Cadmium aus alten Batterien und Akkus landen nach einem Bericht des Fachmagazins "Entsorga" in Deutschland jährlich im Hausmüll.

Zwei von drei Batterien würden nicht an den Sammelstellen zurück gegeben, sondern einfach zum Abfall geworfen, berichtete die Zeitschrift der Verlagsgruppe Deutscher Fachverlag in Frankfurt/Main.

Die Stromzellen gerieten so in die Verbrennung oder - was noch gefährlicher für das Grundwasser sei - auf eine Deponie. Dies sei besonders bei den Nickel-Cadmium-Akkus problematisch, die zu etwa 20 Prozent aus dem giftigen Schwermetall Cadmium bestehen. Das von den Batterie-Herstellern initiierte Rücknahmesystem scheine gescheitert zu sein, berichtete das "Entsorga-Magazin".

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »

Vorsorge für den Brexit – Ansturm auf das Aufenthalts-Zertifikat

Viele Gesundheitsfachkräfte aus EU-Ländern haben Großbritannien schon verlassen. Diejenigen, die bleiben wollen, versuchen nun, das "Settled-Status"-Zertifikat zu erlangen. mehr »