Ärzte Zeitung, 25.08.2006

3500 Fässer mit Quecksilber in Ostsee gefunden

STRALSUND (dpa). Die Zahl der vor der Ostseeküste Schwedens gefundenen Quecksilber-Fässer (wir berichteten) hat sich deutlich erhöht. Mittlerweile seien 3500 Fässer gesichtet worden, sagte der Chef des WWF-Ostseebüros, Jochen Lamp, gestern in Stralsund.

Es sei fatal, daß die Untersuchungen trotzdem abgebrochen wurden, so Lamp. Vier Fässer wurden nach Angaben der Umweltorganisation gehoben. Sie wiesen Löcher auf, aus denen die Substanz in die Ostsee entweichen könne. Der WWF forderte die schnelle Bergung aller Fässer.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »