Ärzte Zeitung, 26.02.2007

Pestizid-Preise für Supermärkte

HAMBURG (dpa). Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat aus Protest gegen Pestizid belastetes Obst und Gemüse an Supermärkte in acht Städten Pestizid-Preise vergeben.

"Bei Rewe, Tengelmann und Edeka gibt‘s das meiste Gift fürs Geld", sagte Greenpeace-Chemieexperte Manfred Krautter am Samstag. Diese würden deshalb "ausgezeichnet". Eine Untersuchung von Greenpeace hatte ergeben, dass in zehn bis 20 Prozent der Ware dieser Konzerne die gesetzlichen Höchstmengen erreicht oder überschritten wurden.

Auch aus einer internen Studie des Handels geht laut Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" hervor, dass Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau viel zu hoch mit Pestiziden belastet ist.

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