Ärzte Zeitung, 11.11.2009

Nicht jede Trias bedeutet gleiches Infarkt-Risiko

FRAMINGHAM (Rö). Nicht jede Konstellation des Metabolischen Syndroms geht mit gleich hohem kardiovaskulären Risiko einher. Das hat jetzt eine Studie mit Nachkommen der Kohorte der ursprünglichen Framingham-Studie ergeben (Circulation 120, 2009, 1943). Für die Diagnose Metabolisches Syndrom qualifiziert eine Dreierkombination aus  fünf charakteristischen kardiovaskulären Risikofaktoren. Das höchste Risiko besteht demnach bei der Konstellation aus hohem Blutdruck, niedrigen HDL-Spiegeln von unter 40 mg/dl bei Männern und unter 50 mg/dl bei Frauen und dazu erhöhten Triglyzeriden.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Resolution gegen DSGVO-Verunsicherung und Abmahn-Angst

Nach einer ersten Abmahnwelle in Bremen wächst bei Ärzten die Verunsicherung wegen der Datenschutzgrundverordnung. 60 Verbände und die KBV haben darauf nun reagiert. mehr »

Der kleine Unterschied ist größer als gedacht

Krankheiten verlaufen bei Männern und Frauen unterschiedlich, das ist bekannt. Die Gendermedizin deckt immer mehr die geschlechtsspezifischen Besonderheiten auf. mehr »

Neue Leitlinie stärkt medikamentöse ADHS-Therapie

In den neuen S3-Leitlinien zu ADHS wird die medikamentöse Therapie bei mittelschweren Symptomen gestärkt. Experten betonen aber, dass die Arzneien nur ein Teil eines umfassenden Therapiekonzepts sein dürfen. mehr »