Ärzte Zeitung, 01.12.2010
 

Stipendium fördert Forschung zu Männergesundheit

HAMBURG (eb). Bereits zum fünften Mal haben die Deutsche Gesellschaft für Andrologie (DGA) und Bayer Vital ein Forschungsstipendium in Höhe von 10 000 Euro vergeben. Damit sollen junge Forscherinnen und Forscher unterstützt werden, die sich mit Projekten zum Thema Männergesundheit beschäftigen.

In diesem Jahr hat die Förderung Dr. Thomas Greither vom Zentrum für Reproduktionsmedizin und Andrologie des Universitätsklinikums Halle (Saale) erhalten. Greither untersucht den Zusammenhang zwischen Altershypogonadismus, der Ausbildung eines metabolischen Syndroms und dessen Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes und kardiovaskuläre Erkrankungen. Seiner These nach ist das Absinken des Testosteronspiegels die Ursache für eine verstärkte Entstehung von Fettzellen im Bereich des Weichteilgewebes. Entscheidend bei der Differenzierung der Zellen des Fettgewebes seien microRNAs, so seine Hypothese. Ziel seiner Untersuchung ist hierbei, einen potenziellen Signalweg zu beschreiben, der die negativen Folgeerscheinungen des Altershypogonadismus kausal beeinflusst.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Keine Herzgeräusche im Stehen – kein Herzfehler

Mit einer simplen Methode können Ärzte pathologische von physiologischen Herzgeräuschen bei Kindern unterscheiden. mehr »

Stammzellgesetz – Bremse für Forscher?

15 Jahre nach der hochemotionalen Debatte um die Forschung an menschlichen embryonalen Stammzellen fürchten Forscher durch das Stammzellgesetz Nachteile in Deutschland. mehr »

Art der Heilung zählt fürs Honorar

Bei der Abrechnung der postoperativen Wundversorgung haben Hausärzte im EBM mehr Möglichkeiten als häufig angenommen. mehr »