Ärzte Zeitung online, 27.07.2011

Gesund oder krank durch Kohlenhydrate - Ratgeber hilft

BONN (eb). Welche Zusammenhänge gibt es zwischen dem Verzehr von Kohlenhydraten und der Entstehung von Adipositas, Bluthochdruck oder etwa Krebs? Welche Empfehlungen zur Zufuhr von Kohlenhydraten gibt es? Eine neue Broschüre hilft hier weiter.

Wer viele Ballaststoffe, vor allem viele Vollkornprodukte verzehrt, hat bekannterweise ein verringertes Risiko für viele ernährungsmitbedingte Krankheiten. Wer dagegen häufig zuckergesüßte Getränke wie Limonaden konsumiert, hat ein erhöhtes Adipositas- und Diabetesrisiko.

Das sind zwei zentrale Botschaften der neuen evidenzbasierten Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) zur Kohlenhydratzufuhr (www.dge.de/leitlinie). Experten der DGE haben darin die verfügbare wissenschaftliche Fachliteratur zum Zusammenhang zwischen Menge und Qualität der Kohlenhydratzufuhr und dem Risiko für die Entstehung von ausgewählten ernährungsmitbedingten Krankheiten zusammengefasst, teilt die DGE mit.

Die Ergebnisse sind wissenschaftlich begründete Ernährungsempfehlungen, mit deren Umsetzung in der Bevölkerung ernährungsmitbedingten Krankheiten vorgebeugt und die Gesundheit gefördert werden kann.

Die Broschüre "Leitlinie Kohlenhydrate kompakt" dient als praxisorientierte Hilfestellung für Fachkräfte. Sie erläutert, mit welchem Ziel und nach welcher Vorgehensweise die Leitlinie erarbeitet wurde. Die Zusammenhänge zwischen Kohlenhydratzufuhr und der Entstehung von Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2, Fettstoffwechselstörungen, Bluthochdruck, Metabolischem Syndrom, koronare Herzkrankheit sowie Krebs werden in einzelnen Kapiteln erklärt.

Tipps zur praktischen Umsetzung ergänzen die aus den Ergebnissen abgeleiteten Ernährungsempfehlungen zur Kohlenhydratzufuhr ebenso wie ein Verzeichnis mit den wichtigsten Fachbegriffen.

Die 52-seitige Broschüre "Leitlinie Kohlenhydrate kompakt" ist unter Artikel-Nr. 130061 zum Preis von 4,80 EUR zuzüglich Versandkosten beim DGE-MedienService, Tel. 0228 909 2626, Fax: 0228 909 2610 oder www.dge-medienservice.de erhältlich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Drastisch veränderte Mundflora bei Krebs

Beim Plattenepithelkarzinom der Mundhöhle ist die Zusammensetzung des oralen Keimwelt im Vergleich zu Gesunden drastisch verschoben. mehr »

Engagement, das Früchte trägt

Jungen Menschen fehlt es an Gespür für ehrenamtliches Engagement? Ein Vorurteil, wie sich bei der Springer Medizin Gala gezeigt hat. Deutlich wurde auch, dass Engagement für Hilfsbedürftige auch den Sinn für das Politische schärft. mehr »

So wird Insulin für Diabetiker produziert

Hinter den Toren des Industrieparks Höchst bieten sich faszinierende Einblicke in die Welt der Hochleistungs-Biotechnologie: Milliarden von E.coli-Bakterien produzieren hier das für Diabetiker überlebenswichtige Insulin. mehr »