Ärzte Zeitung, 11.01.2013

Große Meta-Analyse

Übergewicht beginnt im Mutterleib

BERLIN. Die Veranlagung zu Übergewicht wird bereits vor der Geburt geprägt, berichtet die Charité Berlin (Plos One 2012; 7, (10): e47776).

Bei einem Geburtsgewicht von mehr als 4 Kilo ist im späteren Leben das Risiko für Übergewicht doppelt so hoch wie bei normalem Geburtsgewicht.

Die Meta-Analyse belegt, dass das lebenslange Risiko wesentlich vom Lebensstil der werdenden Mutter abhängt. Übergewicht, Überernährung, Bewegungsmangel und resultierende Stoffwechselkrankheiten in der Schwangerschaft begünstigen ein hohes Geburtsgewicht.

Die Charité-Forscher haben 66 Studien mit mehr als 640.000 Probanden aus 26 Ländern ausgewertet. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich
[12.01.2013, 20:25:56]
Dr. Susan Brauner 
Wovon hängt es denn nun ab?
Wovon hängt das Risiko eines Kindes denn nun genau ab, später übergewichtig zu sein?
Vom Gewicht der Mutter, speziell auch in der Schwangerschaft (mein BMI lag bei 22 zu Beginn und ich nahm knapp 12 kg zu) oder vom Geburtsgewicht des Kindes (lag bei 4500g)? Mein Mann wog bei seiner Geburt gar fast 5kg ud ist ein schlanker, fast leptosomer Erwachsener. Der Artikel ist wenig differenziert. zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Manche Wortwahl irritiert mich sehr"

Gesundheitsminister Spahn wird wegen des TSVG von Ärzten kritisiert. Im Interview mit der "Ärzte Zeitung" betont er: Es wird mit Falschinformationen Stimmung gemacht. mehr »

Galenus-Gala 2018 – Das sind die Gewinner

Was zeichnet innovative Arzneimittelforschung aus? Vier Medikamente und eine Forschergruppe erhalten den Galenus-von-Pergamon-Preis 2018. Für beispielhaftes soziales Engagement wurde zudem der CharityAward verliehen. mehr »

Stammzelltherapie stoppt aggressive MS

Je früher, desto wirksamer – auch bei der autologen Stammzelltransplantation: Die Aktivität der Multiplen Sklerose lässt sich wohl komplett unterbinden, wenn die Methode als First-line-Therapie eingesetzt wird. mehr »